Lebensqualität

Der "löchrige" Darm

Unsere Darmschleimhaut gleicht einem feinen Netz. Zum einen ist sie durchlässig für Nährstoffe, die ins Blut gelangen müssen. Zum anderen werden in unserem Darm aber auch zahlreiche Dinge, wie z.B. unvollständig gespaltene Nahrungsbestandteile, Erreger und Giftstoffe, transportiert, die nicht in den Körper, den Blutkreislauf und das Lymphsystem kommen sollen. Dies geschieht jedoch, wenn die Schutzbarriere der Darmwand nicht intakt ist. Man bezeichnet das als Leaky-Gut-Syndrom. Das Immunsystem macht nun das, was es am besten kann, nämlich Eindringlinge bekämpfen. Dazu lösen die Abwehrzellen eine Entzündungsreaktion aus, wodurch der Darm noch löchriger wird. Das kann mit unterschiedlichen Erkrankungen einhergehen und den gesamten Körper betreffen.

Erkrankungen der Stoffwechselorgane

  • Hepatitis
  • Fettleber / Leberzirrhose
  • Nierenerkrankungen / -Insuffizienz
  • Herz-Kreislauferkrankungen
  • Rheumatische Erkrankungen

Hauterkrankungen

 

Beeinträchtigung des Schleimhautsystems

  • Leaky-Gut-Syndrom
  • Colitis Ulcerosa / Morbus Crohn
  • Divertikulitis / Reizdarm
  • Nahrungsmittelallergien / Allergien
  • Schädigung des Immunsystems / Infektanfälligkeit

Erkrankungen der Atmungsorgane

  • Atemwegsbeschwerden / chronischer Husten
  • Bronchitis / Asthma
  • Beeinträchtigung der Lungenfunktion
  • Erhöhtes Lungenkrebsrisiko
  • Verkürzung der Lebenserwartung

Kopfschmerzen / Migräne

 

Schädigung des ges. Nervensystems

  • Neurodegenerative Erkrankungen
  • Alzheimer
  • Demenz
  • ALS

Es entstehen Stoffwechselstörungen, die Fettleibigkeit, Diabetes, Autoimmunerkrankungen, Müdigkeit, Depression und wie bereits erwähnt, noch viele andere Symptombilder und chronische Probleme, die man auch gerne als Zivilisationskrankheiten bezeichnet, ebenso auch das Burnout-Syndrom, das meist gleichzeitig mit psychischer Beeinträchtigung einher geht, zur Folge haben können.

 

Auslöser sind z.B.:

  • Das in vielen Getreidearten, vor allem im Weizen, enthaltene Gluten, das sogenannte Klebereiweiß. Es kann weder durch Erhitzen, noch durch Enzyme im Körper reduziert werden.
  • Die Laktose und das Milcheiweiß können aufgrund der fehlenden Anpassung der Verdauungsenzyme zu einem löchrigen Darm führen.
  • Fruktose in großen Mengen, wie sie in Fruchtsäften, Soft- und Energydrinks, Fertigprodukten oder Süßigkeiten vorkommt, zerstört direkt die Darmschleimhaut und somit die Darmbarriere.
  • Durch falsche und unausgewogene Ernährung - diese enthält kaum noch ausreichend wichtige Nähr-u. Vitalstoffe; (übermäßiger) Konsum von Zucker und Milchprodukten sowie Fleisch und fleischverarbeiteten Produkten; falsche Fette/Öle; (zu viele) Kohlehydrate in Form von industrialisierten, d. h. stark bearbeiteten und mit Zusatzstoffen aufbereiteten Nahrungsmitteln. 
  • Keine ausreichende Flüssigkeitszufuhr mittels dem, für den Körper so wichtigem Wasser.
  • Auch Medikamente wie Schmerzmittel, Antibiotika, Säureblocker etc. und Stress haben einen direkten Einfluss auf die Erhöhung der Darmwand-Durchlässigkeit.

Mit uns in Symbiose lebende Darmflorabakterien, die auf der Darmschleimhaut siedeln und entscheidend am Verdauungsprozess und der Energieversorgung der Darmwandzellen beteiligt sind, leiden zunehmend. Häufig geht eine Sensibilisierung auf bestimmte Nahrungsmittel damit einher ➔ es kommt zu zeitverzögerten oder chronischen Antikörper-vermittelten Reaktionen ➔ Allergien.

 

Histamin ist ein im Körper vorkommender Neurotransmitter und wichtiges Gewebshormon. Allergische Reaktionen als Immunantwort zur Abwehr körperfremder Stoffe sind histamingesteuerte Prozesse. Histamin kann aber auch über die Nahrung aufgenommen werden, als Abbauprodukt in Reife- und Fermentationsprodukten u. a. 

Histamin hat außerdem eine regulative Wirkung im Magen und Darmtrakt, u. a. bei der Produktion der Magensäure. Dies stellt einen wichtigen zu beachtenden Faktor dar bei Sodbrennen / Reflux.

 

Ammonium/Ammoniak ist ein Eiweiß-Stoffwechselendprodukt. Es wirkt toxisch und kann Störungen im Säure-Basen-Haushalt hervorrufen ➔ Übersäuerung des Gewebes und des Organismus.

 

Ursachen einer Ammoniumüberlastung:

  • Überbelastung und eingeschränkte Funktion der Entgiftungs- und Stoffwechselorgane wie Lunge, Leber und Nieren.
  • Fehlerhafte, gestörte Eiweißverdauung im Darmtrakt.
  • Einseitige, fleischlastige und säure-überschüssige Ernährung.

 

Weitere Belastungen für den Darm und somit den gesamten Organismus sind:

  • Schleichende Vergiftung durch Metallionen (u. a. Blei, Cäsium, Cadmium, Aluminium, Quecksilber) und Umweltverschmutzung durch chemische Stoffe in der Luft, im Boden (Pestizide, Fungizide, Herbizide), in der Nahrung (Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Stabilisatoren, Geschmacksverstärker etc.) und im Wasser und Getränken, Strahlen und Elektrosmog, Lärm, verursacht durch Verkehr und Industrie,
  • Selbstvergiftung durch Alkohol, Tabak, Coffein, zu viele Medikamente u. a. Drogen.
  • Lebensstil, psychosozialer Stress, Ängste, Bewegungsmangel.

 

➔ Vergiftung des Bindegewebes, der Organe und der Zellen ➔ das führt zu Entmineralisierung und damit zur Störung des Mineralstoffwechsels.

Fehlende Mineralien, Vitamine und Vitalstoffe ➔ Schwächung des Immunsystems ➔ Krankheitsanfälligkeit und ➔ Beschleunigung des Alterungsprozesses.

 

Wir sollten uns bewusst sein, dass es nicht zielführend ist, nur Symptome zu behandeln  -

es ist erforderlich die Ursachen zu beheben, um wieder ganzheitliche Gesundheit zu erlangen. 

 

Ein gesunder Darm als Schutzbarriere


Wir haben uns eine Welt geschaffen, die nicht mehr für uns geschaffen ist.           Deshalb braucht unser Körper ganzheitliche Unterstützung,                                                              um alle lebenswichtigen Funktionen in vollem Umfang                                                              aufrechterhalten zu können,                                                                 um wieder gesund und vital zu werden oder zu bleiben.